Tür- und Fensterlaibung


Die Fenstereinfassung besteht aus

  • der Leibung oder dem Gewände
  • der Fasche
  • der Fensterbank

Die Leibung ist die gerade, das Gewände die obere und seitliche Fenstereinfassung.

Die Fasche ist die Umrahmung der Fensteröffnung. Sie kann glatt geputzt oder reliefiert oder auch gemalt sein. Die glatte Putzfasche dient dazu, die Ecke von Leibung und Wandfläche bzw. Fasche scharfkantig ausbilden zu können, was mit gröberem Putz nicht so gut möglich ist. Wenn die untere Leibung durch ein Fensterbankblech abgedeckt ist, sollte die Fasche auch unter dem Blech angelegt werden, dort aber etwas breiter, also 1-3 cm je nach Höhe des Fensterbankprofils. Breiter, um trotz der Abdeckung optisch eine ähnliche Breite wie seitlich und oben zu vermitteln.

Die Breite der Fensterfaschen ist abhängig von

  • der Anzahl der Fenster in einer Fassade
  • der Größe der Wandflächen zwischen den Fenstern
  • der Größe der Fenster

Allgemein gilt: Je breiter die Faschen sind und je kontrastreicher die Farben von Fenstereinfassung und Fassadenfläche, desto stärker wird das Fenster betont. Sind in einer Fassade viele Fenster vorhanden, müssen die nicht betont werden – das sind sie schon durch ihre große Zahl.

 

Farben der Fenstereinfassung:

Die Fenstereinfassung soll Weiß, gebrochen Weiß oder ähnlich dem Weiß der Fensterrahmen sein, wenn bei WDVS-Maßnahmen durch die Dämmung nur noch schmale Teile der Fensterrahmen sichtbar bleiben. Dunkel sollten Fenstereinfassungen nur dann sein, wenn weiße Fensterrahmen eine starke, eigenständige Figur im dunklen Umfeld von Fenstereinfassung und dunkel erscheinenden Gläsern der Fenster darstellen. Die gleichen Prinzipien können ebenfalls bei Haustüreinfassungen angewandt werden.