Glättetechnik

Wandgestaltung mittels eines Spachtelauftrages mit geglätteten, glänzenden oder halb glänzenden Oberflächen. Die Spachtelstruktur wird durch den Glättevorgang betont. Glättetechniken wurden um 1950 als sogenannte Hornstucktechnik entwickelt. Die damals verwendete Spachtelmasse bestand aus einem eingefärbten und mit Öllack emulgierten Kreidegrund. Die sehr aufwendige Hornstucktechnik wurde schon sehr bald von Dispersionsspachtelmassen und damit von der Glättetechnik abgelöst. Glättetechniken gibt es ein- und mehrfarbig,  mit indifferenten oder richtungsbetonten Strukturen, als Spachtelmalerei, mit Gravuren, bemalt oder auch mit Reliefstrukturen, die im Farbkontrast überspachtelt werden, geschliffen und geglättet werden.